Waldspaziergänger finden dort zur Zeit nicht unbedingt die gesuchte Ruhe. Im Herbst führen meist Staatsförster die aus Tierschützersicht grausame Drückjagd durch.
...es könnte das Paradies sein, wäre da nicht der Hochstand...
Dabei wird das Wild mit Hunden „aufgestöbert“ um dann von Schützen, die an verschiedenen Plätzen im Wald postiert sind erschossen zu werden. Dies gelingt häufig erst nach mehreren Schüssen, nicht selten entkommt ein verletztes Tier und muss, wenn es nicht gefunden wird einen langsamen Tod sterben.
... das Blut unschuldiger Tiere zeugt am Hochstand von dessen einziger Bestimmung, - zu töten...
Innerhalb von 2-3 Stunden wurden in einem Revier des Staatsforstes Wessobrunn im Landkreis Weilheim Schongau am 26.11.11 auf einer Fläche von ca.260 ha 28 Rehe (darunter auch Böcke, die seit 15.10. der Schonzeit unterliegen), 2 Füchse (sind inzwischen durch die Räude rar geworden und schaden dem Wald nicht!), 2 Hasen (inzwischen fast vom Aussterben bedroht und schaden dem Wald ebenfalls nicht) und ein Wildschwein erlegt. Ein Wildschwein entkam angeschossen, wurde auch bei der Nachsuche nicht gefunden und musste wohl elendig sterben. Im Anschluss an eine stärkende Mahlzeit, wurden im nächsten Revier von den gleichen Treibern/Jägern weitere 13 Rehe erlegt.
...eines der vielen Kitze, die nicht einmal ein Jahr alt werden durften...
Die traurigen Relikte der Rehe, d.h. Eingeweide und abgetrennte Köpfe von Ricken und deren Kitzen konnte man am Tag nach der Jagd neben einigen Hochständen finden.
...die Brutalität der Jäger bricht Tierfreunden das Herz...
Da Rehe wie wir auch, ihre Lieblingsspeisen haben und besonders die frischen Triebe der Tannen und Eiben schätzen, sind Förster der Meinung, mit diesen Jagdmethoden die Tiere reduzieren zu müssen. Dem entgegenzustellen ist, dass fast alle Tierarten mit einem verstärkten Nachwuchs reagieren, so dass der Abschuss nur dann eine dauerhafte Lösung darstellt, wenn man im nächsten Jahr wieder schießen will,- was aufgrund der "Beute" Jägern nicht unerwünscht ist.
...intakter Fichtennachwuchs im Staatsforst
...einer der vielen Stellen im Staatsforst die intakte Verjüngung der wichtigen Buchen zeigt
Was die im Wald durch Hundegebell, Tierschreie und die vielen Schüsse in Panik versetzten Beutetiere in ihren letzten Stunden durchmachen müssen, findet keine Berücksichtigung.
Wenn man errechnet, dass 1 Reh pro 10 ha Fläche geschossen wurde, entbehren die Argumente der Förster über Verbißschäden jeder Grundlage! Es gibt kaum noch Tiere auf dieser riesigen Fläche! Die den Treibern entkommenen Rehe sind aus ihren Sozialverbänden gerissen, Kitze werden normal den Winter über von ihren Müttern geführt und haben ohne sie schlechte Überlebenschancen. Oder aber sie werden jetzt mit sogannten Kirrungen (Futterauslagen im Wald) in die Nähe der Hochstände gelockt, um sie von dort auch noch zu erschießen! Das soll dann das vom Forstamt angestrebte Gleichgewicht von Flora und Fauna darstellen.
...unversehrte junge Tanne im Staatsforst
Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass ganz auf Jagd verzichtet werden könnte, wenn man den Tieren genug Zeit gibt, ihr natürliches Gleichgewicht einzustellen und auf Winterfütterungen verzichtet wird. Solange müssen die kleinen Setzlinge der beim Wild beliebten Äsungspflanzen mit Schutzzäunen - oder mit etwas Schafwolle umwickelt (den Geruch von Schafwolle mögen Rehe nicht und knabbern die Bäumchen folglich nicht an)- vor Verbiss geschützt werden. Um Tierleben zu retten, wären hierzu sicher viele Bürger bereit mitzuhelfen! Besonders Kinder könnten so vermehrt Zugang zur Natur finden und für sie begeistert werden, was für ihre Zukunft wichtig ist.
...sind sie nicht lebendig viel wertvoller und für den Betrachter erfreulicher?
Aber wie alle Probleme stellt auch die Jagd ein globales dar.
Landwirte sind gefragt, ihre Wiesen nicht bis unmittelbar an den Waldrand zu mähen und zu güllen, damit das Wild dort seine natürliche Nahrung findet und nicht in den Wald zurückgedrängt wird.
Wühlschäden der sonst nützlichen Wildschweine werden häufig übertrieben, um Ausgleichszahlungen zu erhalten. Autofahrer sollten ab Dämmerung ihr Tempo drosseln.
Nicht vergessen werden darf die Massentierhaltung, die für den Billigfleischkonsum verantwortlich ist und unendliches Tierleid nach sich zieht.
Bei einem Rehbraten denkt der Konsument an ein gutes Stück Fleisch, vielleicht auch noch an ein natürliches Leben des Tieres, die Art der Tötung interessiert scheinbar nicht.
...achtlos übereinandergestapelte Rehkörper, in denen eine Stunde zuvor noch ein Herz schlug...
Gerade in der Weihnachtszeit sollten wir unser Essverhalten bewusst überdenken, und ob die Freude über die Geburt Jesu in Unmengen Fleischkonsum der Festtagsbraten ihren Ausdruck finden muss, wo das Kind in der Krippe doch auch friedlich neben Ochs und Esel lag und niemand an deren Schlachtung dachte!
...wir möchten auch leben, Umdenken wird Zeit...
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Persönliche Anmerkungen:
Die Jagdszenerie mit den schrecklichen Geräuschen, das Gelächter der Jäger/Schlächter beim Mittag am "Brünnelewies" in Wessobrunn, die traurigen Augen der toten Köpfe und das Leid, das diese liebenswerten Tiere bis zu ihrem Tod durchmachen mussten, verfolgen mich seitdem bis in meine Träume.
Daher habe ich mich entschlossen, die Öffentlichkeit über diese Greueltaten und in meinen Augen Verbrechen an der Schöpfung zu informieren.
Trotz negativer Vorbehalte führten der für die Drückjagd verantwortliche (ansonsten sympathische) Förster und ich zwei lange Gespräche über den Wald, die Jagd, das Wild. Ich versuchte einen Kompromiss für die Tiere auszuhandeln, indem ich Bürger engagieren wollte mitzuhelfen, die kleinen Tannen und Eiben vor Verbiss zu schützen,- dafür bat ich einige Tiere vor dem Abschuss zu bewahren. Leider gab es keinerlei Bereitschaft seitens des Försters sich darauf einzulassen, was den Verdacht nahelegt, dass die Verbissschäden nur ein Vorwand für das Spaßereignis "Drückjagd" darstellen. Selbst Füchse oder Hasen werden nicht verschont, die den Wald nicht schädigen und inzwischen selten geworden sind! Wildschweine sind Nützlinge im Wald, sie fressen u.a. Schädlinge. Durch die Konfrontation mit verärgerten Landwirten rechtfertigen die Jäger den Abschuss der intelligenten, hochsozialen Schweine, obwohl gerade diese mit verstärktem Nachwuchs reagieren, wenn sie bejagt werden.
Es liegt im Ermessen der Forstbetriebe Abschusspläne/zahlen erhöhen oder vermindern zu lassen, - je nach Verbissschäden.
Ich habe die gesamte Fläche des sogenannten "Kappenzipfels" nach Verbisschäden abgesucht, es gibt so gut wie keine - oder nur sehr geringe, denen man mit den vorgeschlagenen Schutzmaßnahmen (Drahtgeflecht um größere Bäumchen, Schafwolle auf kleine Setzlinge)leicht hätte beikommen können.
Als Bürger steht man ohnmächtig diesen Massakern gegenüber, obwohl die Tiere des Waldes eigentlich niemanden gehören, aber von beauftragten Jägern einfach getötet werden dürfen. Zahlen müssen diese für ein geschossenes Reh nur ca. 50 €, um dieses für sich verwerten zu dürfen!
Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass die Jagdtermine absichtlich verheimlicht werden, um Jagdgegner und Zuschauer fernzuhalten, was aber zur Folge hat, dass bereits in anderen Gebieten ahnungslose Spaziergänger versehentlich erschossen wurden. In Wessobrunn wollte ein kleines Mädchen auf seinem Haflinger in das Jagdgebiet einreiten, wir konnten es durch unsere Schreie gerade noch davon abhalten!
In einer Demokratie muss es erlaubt sein, gegen diesen lebensfeindlichen Umgang mit unserer Schöpfung zu protestieren und davor bewahrt werden, Opfer eines Jagdunfalles zu werden. Mein Anliegen ist es nicht, einzelne Personen zu diffamieren (schon gar nicht die hiesige Försterfamilie), sondern allgemeine Missstände aufzudecken mit dem Ziel auf deren Abschaffung hinzuarbeiten.
Laut Umfragen sind mind. 2/3 der Bürger gegen die Jagd, aber die Politik ist nicht bereit das Jagdgesetz aus Hitlers Zeiten zu ändern, da die Jagd ein teures Hobby ist (Jagdschein, Waffen,...)und deren Betreiber folglich ein bestimmtes Wählerklientel darstellt, das man ungern verlieren möchte.
Leider weigerte sich sogar die hiesige Zeitung "Weilheimer Tagblatt" oben geschriebenen Text (in neutraler Kurzform)und Fotos zu veröffentlichen, unter dem Vorwand eine "Frühstückszeitung" zu sein. Scheinbar schrecken Unfallbilder von getöteten Jugendlichen nicht so ab, wie Rehkadaver (die allerdings am 8.1.09 auch in genannter Zeitung abgelichtet wurden). Glaubhaft ist das Unterschlagen eines Artikels in einer Gesellschaft der Meinungsfreiheit jedenfalls nicht, was auch immer die Hintergründe sind!
Wenn jeder Fleischesser das betreffende Tier vorher selbst töten müsste, wäre die Zahl der Vegetarier deutlich höher. Die Wirtschaft versteht es, uns das lächelnd geschlachtete Schwein, Huhn, Rind o.ä. zu verkaufen, ohne unser Mitleid über das schlimme Leben und Sterben der Tiere zu erregen.
Als Krankenschwester sehe ich täglich die negativen, gesundheitlichen Folgen eines völlig überzogenen Fleischkonsums. Dabei lassen sich auch ohne Fleisch mit ein wenig Übung schmackhafte, phantasievolle Gerichte zubereiten. Vielleicht wagt es der Eine oder Andere mal zu Weihnachten, das wäre doch schon ein Anfang... Und wer gelegentlich Fleisch essen möchte, sollte dieses in Bioläden kaufen und nach der Herkunft, der Haltung und Schlachtung fragen, damit ersichtlich wird, dass dem Konsumenten auch diese Punkte wichtig sind, nicht nur das Stück Fleisch, das so anonym ist.
Interessante Details über die Jagd und wie unsere Natur auch ohne Jagd (besser)auskommen kann findet man u.a. auf den Internetseiten eines Biologen "Initiative zur Abschaffung der Jagd".
Ein kluges Wort von Frederic Vester zum Schluss:
"Das Fatale ist, dass wir meinen, wir müssten die Natur retten, dabei müssen wir uns selbst retten. Wenn wir keinen Einklang mit der Natur finden, wird die Natur sich ändern, aber sie wird überleben. Die sorgt allein für sich, aber uns schmeißt sie raus"
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22.12.11
...und noch immer kein Ende in Sicht... die Schießerei geht weiter...(erst ab 15.01.12 beginnt die Schonzeit auch für Ricken, Kitze und Hasen).
Obwohl der Förster im Gespräch nach der Drückjagd versicherte, es sei besser viele Tiere bei einer Jagd zu töten, als häufig zwischendurch Unruhe durch Abschüsse zu stiften, ertönen noch immer, einen Monat nach der Treibjagd fast jeden Abend Schüsse aus dem Staatsforst. (Gelegentlich auch aus den anderen Jagdgebieten). In den Häusern ist das nicht zu hören, aber ich bin in der Dämmerung meist im Garten mit der Versorgung unserer Tiere beschäftigt und bei jedem Schuss muss ich an die Seele des nun toten Tieres denken, die hoffentlich für das Leid, das ihm angetan wurde in einer anderen Welt entschädigt wird; so wie die menschliche Seele, die allerdings im Gegensatz zur tierischen vor der erwarteten Erlösung erst einmal Vergebung erfahren muss! Vorhin erst ertönte ein Schuss, 5 Minuten später der zweite!
Da ich in Kontakt mit anderen Tierschützern stehe, erfahre ich viel Tierleid, das andere Menschen nicht einmal erahnen.
In Frankreich fand eine deutsche Familie nach einer Treibjagd ein Hirschkalb in seinem Zaun verfangen und wollte es retten. Es konnte nicht mehr laufen. Der zuständige Jäger holte nicht einmal den Tierarzt, sondern stach es sofort ab.
Heute, am 21.12.11 fanden Spaziergänger in Nordrhein Westfalen einen Frischling zitternd im Wald umherirren. Sie brachten ihn zum Tierarzt, aber es war schon zu spät. Seine Mutter ist wohl eines unter zig tausenden Jagdopfern. Wieviel Tiere irren nun, da wir uns so wohl in unseren warmen Stuben zur Weihnachtszeit fühlen, in den kalten Wäldern nahrungslos, ohne Mütter, weil diese erschossen wurden umher? Warum versetzt sich niemand in deren Not, wo wir selbst nichts mehr fürchten als Hunger, Kälte, Krankheit und Tod?
Jagd hat kaum noch etwas mit kontrolliertem Abschuss, erst recht nicht mit der Erlösung alter, schwacher Tiere zu tun. Trophäenträger und Jungtiere werden geschossen, um mit Geweihen anzugeben und den zarten Braten im Ofen zu backen. Wer mag schon ein altes Tier essen?
In dieser von Konsum geprägten Zeit ist nichts dringender, als das Mitgefühl für andere, sei es Mensch oder Tier in sich wachzurufen und zu erhalten. Nur durch Verstehen kann sich die eigene Haltung ändern. Jesus ist nicht nur für uns geboren worden, sondern für die gesamte Schöpfung. Jedes Tier spürt Schmerz und hat eine Seele, wir haben nicht das Recht sinnlos zu töten. Töten, um zu überleben sähe völlig anders aus, vor allem in den Zahlen. Fleisch muss nicht unbedingt zur Nahrung des Menschen gehören, jedoch wenn, würden minimale Mengen reichen und nicht in Form von Massenware der Supermärkte und Fastfood Restaurants. Fleischgenuss ist nur auf der Basis vorherigen Leids möglich, dessen sollte sich jeder Fleischesser bewusst sein. Vor allem vor und während der Festtage.
Sehr geehrte Frau Scheel,
AntwortenLöschenmit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen. Ihre Argumentationsführung:
-man solle Wildtiere nicht füttern (also verhungern lassen?) und später die Passage, es sei ein Frischling verhungert.
- aus heiterem Himmel das Thema „Massentierhaltung“ i.V.m Wildtieren (?). Unabhängig davon, was sagt die Anzahl der Tiere über die Haltungsbedingungen aus? Haben 7 Kühe in kleinbäuerlicher Anbindehaltung bessere Bedingungen als 300 Kühe in einem modernen Laufstall?
- das Areal ist nahezu frei von Wild, und trotzdem wurden so viele Rehe erlegt?
- Jagd im Widerspruch der Schöpfung?
- der Fuchs ist rar?
Usw.usw.
Sie besitzen trotz Ihrer Kenntnisse das Selbstvertrauen Ihre Ausführungen weltweit zu veröffentlichen. Wie sie so treffen formulieren „Umdenken wird Zeit“. Das gebührt maximalen Respekt.
Mit vorzüglicher Hochachtung.
Sehr geehrter anonymer Schreiber,
Löschennach nochmaligem Lesen des Berichtes kann ich Ihre Kritik nicht verstehen.
- Ich schrieb : "manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass Wildtiere
im Winter nicht gefüttert werden sollten". Ich schrieb NICHT, dass das
meine Meinung ist. Es wäre auch nur in Gebieten möglich, die im Winter
nicht beunruhigt werden, damit die Tiere ihren Stoffwechsel herunterfahren
können um so von wenig Nahrung überleben zu können. Es hätte eine
natürliche Auslese zur Folge, schwache Tier würden einen harten Winter
evtl. nicht überleben.
- Ich schrieb : "der Frischling wurde zitternd gefunden und ist beim Tierarzt
gestorben". Er starb dem Bericht der Finder zufolge, weil bei einer
vorherigen Treibjagd vermutlich die Mutter getötet wurde oder er diese auf
der Flucht vor den Jägern verloren hatte und folglich keine Milch mehr
bekam! Wäre er früher gefunden hätte man ihn durch eine Handaufzucht
retten können!
- Ich soll geschrieben haben: "das Areal ist frei von Wild und trotzdem
wurde so viel Wild erlegt".
Ich schrieb und meinte: Das Areal hat eine Fläche von 260 ha. Bei 28
getöteten Tieren lebte 1 Reh auf knapp einem ha. Gemessen an
dieser "dünnen" Besiedelung auf großer Fläche rechtfertigt es nicht so
viele Tiere zu schießen, da diese jeweils auf 1 ha keinen großen Schaden
anrichten konnten.
- N icht aus heiterem Himmel erwähne ich die Massentierhaltung, sd. bzgl.
unseres Fleischkonsums und des Argumentes der Jäger "ein gutes Stück
Fleisch" eines noch freilebenden Tieres zu essen. Massentierhaltung kann
nie den Bedürfnissen des Individuums gerecht werden. Das heißt aber
keinesfalls, dass Tiere in klein - bäuerlicher Haltung zwangsläufig ein
besseres Leben führen dürfen. Immerhin garantiert ein Bio-Siegel ein
Mindestmaß von Lebensqualität der "Nutztiere".
- Vor einigen Jahren sah man bes. im Winter tagsüber noch Füchse über
den Schnee streifen. Dieses Bild ist zumindest in unserer Gegend sehr
rar geworden. Als ich das mal gegenüber einem Jäger ansprach wurde
mir gesagt, dass die Fuchspopulation sehr zurückgegangen sei ! Diese
Einschätzung entspringt nicht nur meiner Subjektivität!
- Sogenannte Fleischfresser sind dies im Lauf der Evolution geworden.
Ein Löwe kann nicht zum Vegetarier werden, er muss jagen um zu
überleben. Das gilt nicht für den Menschen. Aufgrund domestizierter
Tiere sowie einer außerordentlich großen und vielseitigen
Nahrungspalette ist die Jagd für den Menschen überflüssig geworden.
Und was hat die heutige Jagd mit dem Kampf von früher zwischen Mensch
und Tier der nur der Nahrungsaufnahme und der Gewinnung von Fellen
etc. dem Überleben diente, zu tun? Heute werden Tiere aus dem
Hinterhalt erschossen - dank modernster Sicht,- und Schusstechnik, evtl.
noch zusätzlich durch Duftstoffe oder Futter angelockt. Unsere ethischen
Grundsätze sowie Empathie (Mitgefühl) sollten das verbieten. Stattdessen
würde einzig "Die Ehrfurcht vor dem Leben" (Albert Schweitzer) unserer
Schöpfung gebühren und diese vor der Habgier des Menschen retten um
auch in weiter Zukunft noch Heimat für Mensch, Natur und Tier zu bleiben!
Abschließend möchte ich bemerken, dass ich hier auf meinem Wissen basierend schreibe. Da ich nicht allwissend bin, wird sicher manches genauer beschrieben werden können (wie die Massentierhaltung, die einen eigenen blog einnehmen würde).
Ich sehe nur, was anderen Geschöpfen absichtlich angetan wird und versuche das hier aufzuzeigen. Sollte jmd. an wissenschaftlichen Argumenten gegen die Jagd interessiert sein (so wie Sie, lieber unbekannter Kritiker!), verweise ich auf die Seiten "Abschaffung der Jagd", wo dies viel besser und vielfältiger dargestellt wird als auf meinen Seiten.
Ich bin gern zur Auseinandersetzung bereit, werde aber zukünftig anonyme Kommentare löschen und nur noch auf Leser/Kritiker antworten, die sich nicht scheuen ihren Namen zu nennen. .